Nr. 28
Wir sind uns darüber im klaren, dass weder die Organisationen der Rechtsanwälte, noch die der Schriftsteller oder die der Journalisten vollständig einheitliche Gebilde sind. Wir wissen, dass verschiedene Tendenzen in diesen Organisationen existieren und dass dieser Tage ein großer Druck auf freiheitsliebende Anwälte, Schriftsteller der kleinen Leute und unabhängige Journalisten ausgeübt wird. Aber wenn es Menschen gibt, die als Schriftsteller oder Journalisten bezahlt werden, ihren Stift für die reichen und mächtigen zu benutzen, und wenn es Rechtsanwälte gibt, die nur auf Geld aus sind und dafür immer neue Wege finden, Recht und Gesetz im Interesse des Kapitals auszulegen, damit es noch einfacher jede Politik machen kann, die ihm nützt; dann wollen auch die Arbeiter Journalisten, Schriftsteller und Rechtsanwälte an ihrer Seite.
Unter den Bedingungen, denen ihr ausgesetzt seid, war es sicherlich unmöglich, einen Redner am 15. Juli zu stellen, der in Verteidigung der Arbeiter von Jamco und Shadanpoor spricht, aber die Arbeiter hoffen, dass ihr nun die Unterdrückung der Arbeiter verdammt und ihre Forderungen unterstützt. Thematisiert auf euren Treffen die Möglichkeit, offene Briefe zu schreiben, die die Arbeiter unterstützen und ihre Unterdrückung kritisieren. Wenn eure Gesamtorganisationen dem nicht zustimmen, schlagt in euren Sektionen und Ortsvereinen vor, die Arbeiter zu verteidigen. Zeigt den Menschen, das es Rechtsanwälte, Schriftsteller und Journalisten gibt, die auf ihrer Seite stehen.
Unäbhängige Arbeitergewerkschaft des Iran
16. August 2001 (25. Mordad 1380)
Eine Kopie hiervon ging an unabhängige Studentenorganisationen